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Gelogen, betrogen, aufgeflogen!

Compliance Management, Schutz für Unternehmen und Mitarbeiter. Folgen aufgrund eines nicht ausreichenden CMS

Die aktuell veröffentlichten Manipulationen im VW-Konzern zeigen in geradezu dramatischer Weise was alles möglich ist, wenn kein ausreichendes Compliant Management System (CMS) installiert ist.

Es geht auch eine "Nummer kleiner". Zur Verdeutlichung, welche Ausmaße Regelverstöße erreichen können, wenn keine ausreichenden Kontrollmechanismen zu Verfügung stehen, verweisen wir auf die folgenden Artikel. 


MAZ Märkische Allgemeine Zeitung, 16.10.2013 

"Brandenburg an der Havel". Hätte Karl May den Ex-Stadtwerke-Chef gekannt, müsste er seinen Ölprinzen nicht Grinley, sondern Schwarz nennen. Der schriftstellernde Sachse hat seinen Bösewicht Ölquellen verkaufen lassen, die es niemals gab. Selbst Mays rege Phantasie reichte nicht aus, um soviel Chuzpe und kriminelle Energie einem Menschen anzudichten, wie sie nun beim entlassenen Stadtwerkegeschäftsführer vermutet wird.

Wie aber hat er es nun angestellt, 534.000 Liter Heizöl lagert man doch nicht in der Garage. Zum Vergleich: In gewöhnliche Tanklastwagen passen zwischen 6 000 und 19 000 Liter. Wo das Öl geblieben ist, wissen auch die Wirtschaftsprüfer nicht komplett, doch haben sie ganze Arbeit geleistet, was die Vorgehensweise von Schwarz betrifft. 2008 habe er die Mitarbeiter des Heizkraftwerkes informiert, das eine TÜV-Prüfung für den Öltank anstehe - tatsächlich gab es diese nicht. Zum Verständnis muss erklärt werden, das Kraftwerk arbeitet vorwiegend mit Gas, nur wenn dieses ausfällt, wird das Öl gebraucht - als Reserve sozusagen. "Herr Schwarz hat dann erklärt, dass das Öl verunreinigt ist und entsorgt werden muss", heißt es im Bericht des Prüfers Michael Freytag an den Aufsichtsrat. 400.000 Liter Öl wurden zum Literpreis von 25 Cent verhökert, der Marktpreis lag bei 70 Cent.

......

Auf Anweisung seines Chefs musste ein Mitarbeiter bei der jährlichen Inventur per Computereingabe einen vorgegebenen Wert manipulieren. Fix ein Foto vom "Zählerstand" gemacht, fertig war der Beweis, dass der jeweilige Inventurwert "richtig" sei. Ab damit in die Unterlagen, bislang hatte ja keiner näher hineingeschaut. "Insgesamt ist somit durch den "Komplex Heizöl" ein Schaden von etwa 515 000 Euro entstanden.


Bild : Compliance Group
MAZ Märkische Allgemeine Zeitung, 17.12.2013

"Mittlerweile sind 14 Firmen aus der Region in den größten Stadtwerkeskandal des Landes Brandenburg verwickelt. Neun Unternehmen waren bis Mitte November bekannt, von denen fünf sich zur Kooperation mit der Justiz sowie zur Wiedergutmachung bereit erklärt haben. Sie alle haben freiwillig oder unter Druck Scheinrechnungen beziehungsweise massiv überhöhte Rechnungen an die Stadtwerke gegeben, die vom Unternehmen auf Schwarz´ Anweisung auch bezahlt wurden".




Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 15.01.2015 

Einen Betrugsschaden von bis zu 1,8 Millionen Euro sollen zwei mittlerweile entlassene Mitarbeiter der OGM verursacht haben, indem sie über die Gesellschaft bis zu 3 000 Handy-Verträge mit der Telekom abgeschlossen haben und die Geräte über ebay verkauft haben.


Spiegel, 21.01.2015

"Gut zwei Jahre lang soll ein Leiharbeiter aus dem Daimler-Werk Rastatt regelmäßig Navigationsgeräte abgezweigt haben, die eigentlich in die Neuwagen eingebaut werden sollten.

Ein einträgliches Nebengeschäft, wenn man der Anklage glauben darf: Demnach schleppte der Mechatroniker insgesamt 2 595 Navis im Wert von 1,5 Millionen Euro aus dem Werk und verscherbelte sie anschließend im Internet."

Informationen und Beratung zum Aufbau eines CMS

Hierzu gerne mehr bei persönlicher Anfrage


Rudolf Pospischil - E.M. Pospischil BusinessImprovementTeam,+49 (171) 4040207, info@bizimprove.biz, www.bizimprove.biz








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