EFQM bildet den Rahmen des firmenspezifischen TQM-Systems. Es zeichnet das Bild des Unternehmens in seinem Marktumfeld. Ist Standortbestimmung, Benchmark und gibt durch seine Stärken- und Potentialanalyse den Input für Change-Prozesse. Die jährliche Selbstbewertung steuert den kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
Die Denkweise der EKS entspricht den natürlichen Entwicklungsgesetzen lebender Systeme. Das richtige strategische Verhalten bedeutet größtmögliche Effektivität und Harmonie im wirkungsvollsten Einsatz der Kräfte und Mittel.
Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass Mensch und Unternehmen ihre Probleme nur ganzheitlich lösen können, sowie über den Erfolg die bessere Strategie entscheidet und nicht die Größe der eingesetzten Kräfte und Mittel. Das gilt um so stärker, je entwickelter und damit vernetzter (komplexer) die Systeme im Rahmen der weltweiten Globalisierungsbestrebungen werden.
Dieses Vorgehen fand viele erfolgreiche Anwender, siehe hierzu auch: Hermann Simon, Die heimlichen Gewinner (Hidden Champions). Die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer, 2. Auflage, Frankfurt/New York 1996.